Mittwoch, 16. August 2017

Stiftung Lesen

Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Vorlesetag im November gibt es kontroverse Nachrichten und Kommentare zu einer Einladung der Parteien.

Hier ein Kommentar von Deutschlandfunk Kultur vom 4. August:


"Deutscher PEN kritisiert „Stiftung Lesen"

AfD-Mandatsträger wurden zum bundesweiten Vorlesetag eingeladen

Die Präsidentin des deutschen PEN, Regula Venske, kritisiert die „Stiftung Lesen". Diese habe AfD-Politiker eingeladen, am bundesweiten Vorlesetag teilzunehmen. Nach Auffassung des deutschen PEN sind die Grundsätze der AfD, die sich gegen die bestehende kulturelle Vielfalt und Toleranz richten, nicht vereinbar mit den an Schulen und Kitas vertretenen und unsere Gesellschaft bereichernden Leitbildern, so Venske. Gegenüber Deutschlandfunk Kultur erklärte der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, Jörg F. Maas, dass die Stiftung alle im Bundestag und in den Länderparlamenten vertretenen Parteien mit Ausnahme der NPD auf ein mögliches Engagement beim Vorlesetag lediglich aufmerksam gemacht habe. Dabei sei darauf hingewiesen worden, fremdenfreindliche, rassisitische und antisemitische Äußerungen in Bildungseinrichtungen zu unterlassen. Die Schulen und Kitas könnten selbst entscheiden, wen sie zum Vorlesetag in ihre Einrichtung einladen wollen."


und jetzt hat auch die Branche reagiert - hier zum Beispiel der BUCHMARKT.

Dienstag, 1. August 2017

Jetzt anmelden: workshop der Stiftung Illustration 2017

Unter dem Titel:
Hauptsache: Die Nebensachen
findet unter der Leitung von Hans ten Doornkaat in diesem Jahr vom 8. - 9. September der jährliche workshop der Stiftung Illustration statt. Es geht nicht zuletzt um das Objekt "Buch" an sich:
Was macht ein schönes Buch aus? Warum muss es überhaupt schön sein? Welche Kriterien gibt es dazu? Wer macht schöne Bücher? Warum sind schöne Bücher wichtig? Und und und.....
Ein Workshop um Begriffe, um Prioritäten, um Ästhetik, um Lesbarkeit und vielleicht auch um die Zukunft eines Mediums.....von und mit Experten.
Hier alles zu Terminen, Anmeldungen, Themen und Mitwirkenden:


Illustrationen © Franziska Biermann


Dienstag, 25. Juli 2017

Mehr Kommentare zum Fall Quint Buchholz und Jungho Lee

Von Anonym am 26. Juli 2017

Im Artikel vom Deutschlandfunk http://www.deutschlandfunk.de/jungho-lee-kunst-oder-plagiat.1202.de.html?dram%3Aarticle_id=391946 wird dazu deutlich, dass Jungho Lee sich bei Quint Buchholz über dessen Stil und Machart erkundigt hat. Ich bin auch der Ansicht, dass Kunst sich aus Bekanntem entwickeln kann, aber es "keine Kunst" ist sich an etwas abzulehnen, das bereits besteht. Kunst hat was mit der Intuition, dem gedanklichen Vorstellen und individuellen Umsetzen zu tun. Hätten beide zur selben Zeit ähnliche Werke vollbracht, würde man von Zufall oder gesellschaftlichem Kollektiv sprechen, als Vorreiter eines Stils, aber dem ist nicht so. Hier sollte deutlich dem "Lehrer" der Preis in den Schoß fallen. 

Von Dr. Susanna Partsch, Kunsthistorikerin am 25.7. 2017

Der Fälscher Elmyr de Hory begründete seine in der Art von Amedeo Modigliani gemalten Bilder damit, dass Modigliani so früh gestorben sei und keine Zeit gehabt hätte, alle Bilder zu realisieren, die er noch hatte malen wollen. Das erledigte dann eben Elmyr de Hory für ihn.
Erfolgreiche Kunstfälscher haben selten vorhandene Gemälde kopiert, sondern eher im Stil von ... gemalt, so auch Wolfgang Beltracchi, der nach seiner Enttarnung zwar verurteilt, aber gleichzeitig von der Kunstwelt hofiert wurde. Jetzt verkauft er seine Gemälde als eigene Werke - die Vorbilder sind immer ersichtlich und die Bilder meistens nicht annähernd so gut wie die Originale. Die Preise, die er verlangt (und bekommt) bewegen sich im höheren fünfstelligen Bereich. Und auch im Fernsehen darf er demonstrieren wie er Prominente im Stile von .... malt. Die Ähnlichkeiten mit Porträts von Lucas Cranach sind allerdings im Porträt der Fürstin Gloria nur rudimentär vorhanden - und das ist nicht gewollt.
Das ist nicht verboten, Beltracchi macht sich nicht strafbar, aber er zeigt damit, dass er nicht im Stande ist, eigenständige Kunst zu schaffen. Und das ist armselig.
Ebenso armselig sind die Bilder von Jungho Lee. Er hat sich bei Quint Buchholz darüber informiert, wie genau er arbeitet. Er hat sich dessen Bilder genau angesehen - und dann behauptet, seine Bilder hätten schon in ihm geschlummert, bevor er diejenigen von Buchholz gekannt hätte. Wahrscheinlich sind sie dann durch das Betrachten von "BuchBilderBuch" einfach endlich zum Vorschein gekommen.
Juristisch kann man Jungho Le nicht belangen. Aber es ist erlaubt, sich darüber zu verwundern, dass ein deutschsprachiger Verlag dieses Buch anbietet, dass der Illustrator einen renommierten Preis erhält und dass er es selbstverständlich findet, in der Art von Quint Buchholz zu arbeiten. Seine Verehrung für René Magritte, die er im gleichen Atemzug wie diejenige für Buchholz nennt, will ich ihm nicht abstreiten, aber seine Bilder orientieren sich nicht an dem belgischen Surrealisten, sondern nur und ausschließlich an Buchholz.
Es ist ein Armutszeugnis, das er sich mit seinen Illustrationen selbst ausstellt und es bleibt zu hoffen, dass das von vielen bemerkt wird, nicht nur von den Insidern der Illustratoren- und Verlagswelt.

Sonntag, 23. Juli 2017

Aktuell: Diskussionen und Meinungen zum Fall "Quint Buchholz - Jungho Lee“

Zum Fall "Quint Buchholz - Jungho Lee" gibt es Diskussionen und unterschiedliche Meinungen.
Einige davon kann man hier nachlesen und es wäre wünschenswert und interessant, davon mehr, vor allem von Kolleginnen und Kollegen zu lesen.

Zur besseren Information möchte ich auf die posts weiter unten auf diesem blog verweisen, aber auch den Briefwechsel mit der Association of Illustration (AOI) veröffentlichen, der auf diese Angelegenheit noch einmal ein besonderes Licht wirft:

Dear Mrs. Renwick,
I am writing from Germany first as an illustrator, but also as curator of the german FOUNDATION OF ILLUSTRATION in Troisdorf, which is caring in Germany for matters of illustration. I certainly was looking forward to the price-giving of the illustration awards this year and I was surprised, not to say shocked about the decision, to give Jungho Lee the award in the category „Overall Professional“.
Since a long time I know the work of Quint Buchholz, who is a collegue and who is famous for his artwork, his picture-ideas, and his very special technique in realisation of a specific surrealistic and dreamy atmosphere.
I am sure, you know his work - he was awarded several times for his unique and exceptional work all over the world.
Here some samples:

1990 Troisdorfer Bilderbuchpreis
1991 Goldene Plakette der Biennale Bratislava für Die Sara, die zum Circus will (Text: Gudrun Mebs)
1993 Aufnahme von Sumchi (Text: Amos Oz) in "Die schönsten deutschen Bücher 1993" der internationalen Jury der Stiftung Buchkunst
1994 A New York Times "Outstanding Book of the Year" für Sleep well, little bear (Schlaf gut, kleiner Bär)
1997 Vlag en Wimpels für Nero Corleone; holländische Auszeichnung für das schönste Kinderbuch des Jahres für Kinder über 6 Jahre
1998 Bologna Ragazzi Award für Der Sammler der Augenblicke
1999 "Prix Enfantaisie" (frz. Preis für das beste Kinderbuch des Jahres) für Le Collectionneur d’Instants (Der Sammler der Augenblicke)
1999 "One of the ten Best Illustrated Books of the Year" (The New York Times Book Review) für The Collector of Moments (Der Sammler der Augenblicke)
2000 Mildred L. Batchelder Award (amerikanischer Ehren-Preis für das beste ausländische Buch) für The Collector of Moments (Der Sammler der Augenblicke)
2006 Kröte des Monats Mai für wer liest, ist
2015 Premio Letteratura Ragazzi 36, Premio Speciale Albo Illustrato (italienischer Sonderpreis für das beste illustrierte Kinderbuch) für Nel paese dei Libri (Im Land der Bücher)

When I saw the artwork of Jungho Lee, I first was convinced to see the artwork of Quint Buchholz: it is both, the technique and the kind of picture language which is totally adapted ( I would prefer to say: stolen) from Quint. And there is even a proof: 
There was a mail-contact between Quint and Jungho, and Quint told him - in a collegial and trustful conversation- all about his work method. ........................
As I am an illustrator myself, I am really outraged, and I do hope that your organisation will reconsider its decision or at the least
take more care in future - the more, so as nowadays it is easy to find out about everything in the world wide web.
.............
Rotraut Susanne Berner


Und hier die Antwort:

Dear Rotraut Susanne Berner,
Thank you for your email, the time you have taken to prepare your email and attachments.
There was considerable debate during the judging process because of the similarities with Bucholz's work which of course we took very seriously. After much thought and consideration it was judged that while there are similarities in style, there is no direct copying.
We require all entrants agree to our terms and conditions, which of course state that no artwork infringes copyright – additionally – as the works came from a published book, we were confident that any copyright issues would have been addressed by the publisher.
I very much appreciate you getting in touch – we are not able to actively cross reference all artworks, and therefore value any infringements being brought to our attention. Your email is a useful reminder for us as we move to our next awards phase and we will build in extra consideration for all winning entries, and, if there is any element of concern we will remove the project from the Awards list.

With best wishes,
Ren
Helen Renwick (Ren)
Managing Director

The Association of Illustrators
+44 20 7759 1017
ren@theaoi.com
theAOI.com


Kommentare vom blog der Stiftung-Illustration und meinem e-mail-account:

Von Henning Lohlein am 6. Juni 2017

Ich habe den Artikel im Blog der Stiftung Illustration gelesen, und kann .... nur zu stimmen, dass das wirklich nicht richtig ist. Und ich finde es sehr gut, dass Du darauf hingewiesen hast, und Druck ausübst. Ich wohne seit über 25 Jahren in England, und habe den Eindruck, dass hier öfter andere Künstler kopiert werden, und die Welt mit ihrem Kurzzeitgedächtnis vergisst, wer der ursprüngliche Künstler/Illustrator ist. Und wie in der Urteilsbegründung, keiner sich drum schert. Das wirft kein gutes Licht auf die AoI.
Keep up the fight :)

von anonym am 6. Juni 2017

Anonym hat einen neuen Kommentar zu deinem Post "Skandal um Plagiat" hinterlassen:
So könnte man dann Buchholz auch vorwerfen, dass er bei Magritte und Caspar David Friedrich abkupfert. Ich finde es quatsch, bei persönlichen Stilen von Künstlern zu verlangen, dass sie wirklich niemandem gleichen. So kann man dann Harry Potter vorwerfen, dem Herrn der Ringen und 20 anderen Kinderbüchern zu gleichen. Na und? Es sind alles hervorragende Bücher. Wenn jetzt jeder der etwas kreiert vorher gucken muss, ob auch noch nie ein andere etwas ähnliche gemacht hat, oder sich von nichts was vorher da gewesen ist mehr inspirieren lassen darf, dann wird nichts neues mehr entstehen.

Von Itsuwari am 6. Juni 2017

Wäre ich Juristin, würde ich hier urteilen, dass Jungho Lee höchstens Ideen für Motive übernommen hat (was zulässig ist), aber kein Motiv plagiiert hat. Ich sehe Inspiration von Quint Buchholz, aber eigene Motive und keine Kopien!

von anonym am 6. Juni 2017 

in diesem Fall, lieber Herr Anonym, ist es aber ganz anders: denn besagter Jungho Lee war Gast bei Quint und hat sich alles genau erklären lassen. Und wenn nicht nur Technik, sondern auch 1:1 Inhalte, Gegenstände, Stimmungen, Farben abgemalt und neu gemischt werden, damit es nicht allzu sehr auffällt, dann kann man nicht von Neuem sprechen.

Von Claudia Reese am 6. Juni 2017

Hallo Anonym,
eben das ist doch der springende Punkt: ein Plagiat oder eine Kopie ist kein "persönlicher eigener Stil". Sicher passiert es ab & an, daß Ähnlichkeiten vorhanden sind, die zufällig passieren. Aber das, was man dort auf den Bildern sieht, ist keine Inspiration. Das ist unverfroren. Erfahrungsgemäß sind die Vertreter Ihrer Sichtweise häufig keine Illustratoren oder anderweitig selbst in diesem oder ähnlichen Gebieten tätig. Sie kennen demnach weder den Prozess und die große Herausforderung einen eigenen Stil zu entwickeln und zu pflegen, noch die grenzenlose Verletzung, die man empfindet, wenn eigene Ideen schamlos abgekupfert und von Anderen arglos beklatscht werden. Leider nimmt der Ideenklau durch die technischen Möglichkeiten rapide zu und zu meiner großen Verwunderung scheinen das Viele absolut legitim zu finden. Das werde ich nie verstehen können. Ich finde es auch unverständlich "Harry Potter" und "Herr der Ringe" als Beispiele zu bemühen. Ich gebe Ihnen aber insofern recht, daß es wahrscheinlich viele schlechte Kopien von beiden Bücherreihen gibt. Ich frage mich immer, wie die Leute, die in fremden Bilderwelten räubern, sich selbst noch im Spiegel anschauen können. 

von anonym am 8. Juni 2017:

Ich persönlich finde es gut, dieses Thema zur Diskussion zu stellen. Mit den von Frau Berner verwendeten Vokabeln betreibt sie, in meinen Augen, jedoch eher eine Rufmordkampagne (womit man sich übrigens ebenfalls strafbar machen kann): "Skandal, offensichtliches Plagiat, Unverfrorenheit, Dieb, inakzeptabel, Protest, verteidigen..." – das sind schon harte Worte. Und das, ohne den Illustrator direkt zur Rede zu stellen oder ihm die Möglichkeit zu geben, selbst darauf zu reagieren.
Eigentlich sind das alles Behauptungen und Vorverurteilungen. Um zu beurteilen, ob es sich hier wirklich um Diebstahl handelt, müsst man dann doch eher ein Gericht bemühen.
Ich persönlich hätte die Illustrationen trotz guter Kenntnis von Quint Buchholz' Werk nicht für Illustrationen von ihm gehalten.
Wenn man hier überhaupt jemandem einen Vorwurf machen möchte, so doch höchstens der Jury des Wettbewerbs. Den Illustrator und seinen Verlag derartig zu verurteilen finde ich bösartig.

Von Eymard Toledo am 12. Juni 2017

ich war wütend als ich Ihr Beitrag über den Illustrator Jungho Lee gelesen habe. Leider, sind wir Illustratoren ziemlich ungeschützt, wenn wir einfach kopiert werden, hauptsächlich die kleine unbekannte Illustratoren. Quint Buchholz ist ein sehr bekannter Illustrator, was die Sache noch unverschämter macht. Aber das war schockierend zu lesen, das einem Juri von einen Institution, wie "Association of Illustrators" sowas einfach erlaubt. Und das jetzt Moses Verlag der Man auch noch veröffentlicht, ist unfassbar.
Vielen Dank für Ihre Initiativ 


von Marianne Ach am 23. Juli 2017

Ich protestiere, dass der Mosel Verlag das Buch „Promenade“ weiter veröffentlicht!

Von Dorothée Kreisch-Jacob am 24.7.2017

.............. Mit Ihrem Engagement zu dieser Plagiatsaffäre sprechen Sie mir aus dem Herzen. Ich kann mir für Quint Buchholz nur wünschen, daß diese Sache nicht so schnell ad acta gelegt wird – und viele Menschen wach und aufmerksam werden.
Schließlich geht es alle Künstler an, deren Urheberrechte noch nie auf so unsicheren Beinen standen, wie heute. Ich wünsche diesem Fall so viel Öffentlichkeit wie möglich!


von Bernhard Oberdieck am 25. Juli 2017

Richtigstellung:
Ich hatte zu diesem Thema auf der Seite der Stiftung einen abweichenden Kommentar hinterlassen, der aber dort dann erstaunlicherweise, nicht gezeigt wurde. Inzwischen ist meine Ansicht darüber etwas differenzierter. Denn ich habe erst jetzt weitere Informationen und die Reaktion von Quint gehört. Um es vorweg zu sagen, ich halte die Arbeiten noch immer für keinen Skandal oder für rechtsrelevante Plagiate aber dadurch, dass sich Jungho-Lee vorher genau bei Quint nach seiner Technik und seiner Intuition erkundigt hat, nun doch für mehr als fragwürdig. Ich kann daher die Aussagen von Quint durchaus nachvollziehen und den Ärger verstehen.


Einen etwas genaueren Blick auf den Fall "Quint Buchholz und Jungho Lee" hat Christine Knödler im Büchermarkt des Deutschlandfunks am Samstag, dem 22. Juli, im Rahmen der Sendung „Bücher für junge Leser“, geworfen. Den sehr differenzierten und wichtigen Beitrag kann man unter diesem link nachhören.
Mit der gleichen Problematik hat sich auch der Bayerische Rundfunk am Sonntag, dem 23. Juli beschäftigt:
Den Beitrag von Stefanie Metzger kann man hier im Rahmen des Kulturjournals in Bayern 2 als podcast hören.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Seltene Gelegenheit zur Ersteigerung von Original-Illustrationen - nur noch bis 2. Juli!

Illustrators for Three Peas 


Versteigerung von Illustrationen für Flüchtlinge in Griechenland/ artwork auction helping stranded refugees in Greece
From 23rd of June to 2nd July 2017!

Three Peas charity is auctioning artwork by some of the best loved children's book illustrators... You could grab an original drawing from Axel Scheffler, Tony Ross, Lauren Child, Ros Asquith, Thomas M. Müller, Barbara Nascimbeni, Rotraut Susanne Berner, Chris Riddell, Moni Port, Philip Waechter, Anke Kuhl, Tony Ross.
Get your hands on limited prints by Oliver Jeffers or Ella Okstad or even a Liz Pichon Tom Gates doodle and much much more!

Come in and browse...

Please note that the finishing bidding times vary from picture to picture, allowing you to bid on more than one item.
All the funds raised will go to Three Peas charity, helping stranded refugee families and individuals in Greece. Open your hearts and wallets!

To learn more about Three Peas, you can visit our website at www.threepeas.org.uk
Thank you.

Montag, 5. Juni 2017

Skandal um Plagiat

Plagiat nennt man die gröbste Art von Okkupation,
wozu Kühnheit und Unverschämtheit gehört 
und auch deshalb eine Zeitlang glücken kann... 
Armseligen Menschen verzeihen wir solche Kniffe; 
werden sie aber, wie es auch wohl geschieht, 
von talentvollen Personen ausgeübt, so erregt es in uns, 
auch bei fremden Angelegenheiten, ein Mißbehagen, 
weil durch schlechte Mittel Ehre gesucht worden, 
Ansinnen durch niedriges Beginnen.
Johann Wolfgang von Goethe„Meteore des literarischen Himmels“, 1820 

Belohnung für Diebstahl
Im Zusammenhang mit Plagiatsvorwürfen fallen oft Begriffe wie „Verehrung“, „Zitat“, oder „Inspiration“. Dass die Grenzen zwischen Plagiat und Inspiration fließend sind, und es – juristisch betrachtet - schwierig ist, diese zu erkennen, zu ziehen und zu beurteilen, ist aus vielen Fällen in der Kunstgeschichte bekannt.
Der Koreaner Jungho Lee erhielt 2016 den großen internationalen World Illustration Award, verliehen durch The Association of Illustrators.  Jungho Lee imitiert, wie man hier unzweifelhaft sehen kann, nicht nur die Technik von Quint Buchholz, sondern auch Farbigkeit, Atmosphäre und Philosophie eines Künstlers, der sich mit seinen Bildern genau dadurch ein Alleinstellungsmerkmal über Jahrzehnte erarbeitet hat und international bekannt ist.
Skandalös ist, neben der Unverfrorenheit mit der der Koreaner Jungho Lee hier eindeutig und unzweifelhaft stiehlt, die Tatsache, dass eine Institution wie The Association of Illustrators dies nicht nur nicht erkennt, sondern den Dieb auch noch mit einem internationalen Preis belohnt.

Wer ist wer? Links die Originale von Quint Buchholz, rechts die Plagiate von Jungho Lee.

Nach meinem Protestschreiben an die preisvergebende Institution, bekam ich folgende Antwort: „...There was considerable debate during the judging process because of the similarities with Bucholz's work which of course we took very seriously. After much thought and consideration it was judged that while there are similarities in style, there is no direct copying...“ 

Demnach waren die Ähnlichkeiten mit Quint Buchholz der Jury durchaus bewusst und das halte ich für wirklich inakzeptabel. Gerade in Zeiten, in denen Urheberrechte mehr denn je gefährdet sind, sollten Institutionen, die sich, wie in diesem Fall, für die angewandte Kunst stark machen, die Rechte der Künstler verteidigen und sie nicht untergraben. Ich hoffe also, im eigenen und im Interesse aller Künstler, dass dieser Fall eine Öffentlichkeit bekommt, zumal Quint Buchholz einen großen Namen hat, den es zu verteidigen gilt.

Leider geht die Geschichte aus dem Jahr 2016 aber noch weiter: jetzt kündigt der Moses Verlag in München ein Buch von Jungho Lee mit folgendem unverfrorenem Werbetext an:

Jungho Lee
Promenade 
Gebundene Ausgabe
9. August 2017
16.95

"Zum Träumen und Sich-Verlieren. Jedes Buch ist der Beginn einer neuen Reise. In der Tradition von René Magritte und Quint Buchholz nimmt der südkoreanische Illustrator Jungho Lee alle Bücherliebhaber mit auf eine traumhafte Fahrt durch 20 atemberaubend schöne Szenen. Im luxuriösen Großformat, gedruckt auf extra-dickem Papier, lässt dieses Geschenkbuch Groß und Klein eintauchen in eine Welt voller Magie und Poesie." 
Wie sich die Bilder gleichen!

Ich würde mich über Solidaritätsadressen freuen unter der email Adresse: rsberner@t-online.de.
Unser Protest sollte sich auch gegen die Veröffentlichung des Buches im Moses Verlag richten. Der Verleger kennt unzweifelhaft das Werk von Quint Buchholz und scheut sich nicht, ein offensichtliches Plagiat zu verlegen, ja sogar mit dem Originalwerk von Quint Buchholz als Referenz zu werben. 

Rotraut Susanne Berner
Gründungsmitglied der „Stiftung Illustration“,
Autorin und Illustratorin

Übrigens: Jeff Koons wurde kürzlich zu einer Zahlung von 20.000 Euro verurteilt, weil er für eine farbige Skulptur ein schwarz-weiß-Foto des Fotographen Jean-François Baumet als Vorlage genutzt hat. Und das, obwohl sich Figur und Foto durch einiges unterscheiden. Hier kann man sich das genauer anschauen. 

Sonntag, 4. Juni 2017

Berlin: Ministerium für Illustration, G8 Augenfalter

8. Juni bis 8. Juli 2017
Ausstellungseröffnung, Donnerstag, 8. Juni, 19 Uhr
Ministerium für Illustration
Gallery for contemporary popular drawings and prints
Chausseestraße 110, 10115 Berlin
post@mfi-berlin.de



Der Ausstellungstitel G8 steht hier sinnbildlich für die Gruppe der acht augen:falter, einer artistischen Vereinigung, die im Jahr 2009 gegründet wurde – nicht zuletzt, um Gipfel zu stürmen.

Dem Künstlerkollektiv mit Leidenschaft für originalgraphische Techniken gehören Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann an. Die Künstlerinnen arbeiten gemeinsam an verschiedenerlei Publikationen im Bereich der Druckgraphik. Diese Gemeinschaftswerke stellen sie neben eigenen Büchern, Mappen und Graphiken auf Buch- und Graphikmessen in Deutschland und anderswo aus.

Jüngstes Beispiel für die erprobte Zusammenführung der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften sind die Holzschnitte für das Buch »Einübung ins Paradies«. Die zugrunde liegende Erzählung von Ingo Schulze spielt im Tierpark Berlin. Das – bis hin zum Text im Bleisatz – ganz und gar originalgraphische Buch wurde in der Abteilung Grafisches Gewerbe des Museums der Arbeit in Hamburg gedruckt. Eine Auswahl der Werke von augen:falter kann im Ministerium für Illustration erworben werden.

Die Abbildungen zeigen Ausschnitte aus den Grafiken:
obere Reihe v.l.n.r.:

Franziska Neubert
»Buchakrobaten«
Linolschnitt, 2016

Gerlinde Meyer
o.T.
Farbholzschnitt, 2016

Julia Penndorf
llustration aus H.C. Artmann »Dracula Dracula«
Federzeichnung, 2014

Urte von Maltzahn-Lietz
»Mädchen mit Pelikan« (Tierpark Berlin)
Holzschnitt, 2016

untere Reihe v.l.n.r.:

Inka Grebner
»Fräulein Lust geht«
Linolschnitt, 2016

Petra Schuppenhauer
»Im Park III«
Holzschnitt, 2017

Katja Zwirnmann
»The Women Men don’t see« (aus MEMO-Spiel »Unendliche Weiten«)
Linolschnitt, 2016

Nadine Respondek
»Zu Hause bei Fräulein A.« (aus der Mappe: »Tierisch gemenscht«)
Linolschnitt koloriert, 2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

Comic Festival in München

vom 25. - 28. Mai findet in München das Comicfestival statt, das alle 2 Jahre ausgerichtet wird.
Standort ist die traditionsreiche Alte Kongresshalle gegenüber der Theresienwiese.

Adresse
Alte Kongresshalle
Theresienhöhe 15
80339 München

Öffnungszeiten
Donnerstag 25. Mai 2017: 12:00 – 19:00 Uhr
Freitag 26. Mai 2017: 10:00 – 19:00 Uhr
Samstag 27. Mai 2017: 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag 28. Mai 2017: 10:00 – 18:00 Uhr



Zu Gast sind in diesem Jahr wieder prominente Zeichner wie Terry Moore (Strangers in Paradise, Rachel Rising), Olivier Schwartz(Spirou, Inspektor Bayard), Nicolas Tabary (Isnogud), Hermann (Comanche, Jeremiah), Rubén Pellejero (Corto Maltese, Dieter Lumpen), Peter Kuper (Spion & Spion, Kafka-Adaptionen), Ralf König (Der bewegte Mann, Pornstory), Enrico Marini (Der Stern der Wüste, Die Adler Roms), Klaus Voormann (Cover zum Beatles-Album Revolver), Tom Bunk (MAD, Dose Comics), Isabel Kreitz(Haarmann, Rohrkrepierer), Uli Oesterle (Hector Umbra, Kopfsachen), Underground-Legende Denis Kitchen, Peter Snejbjerg (Ork-Saga, Hellblazer), Nicolas Keramidas (Disney: Mickey´s Craziest Adventures, Donjon Monster), FIL (Didi & Stulle, Pullern im Stehen), Bastien Vivès (Der Geschmack von Chlor, Polina), Timo Wuerz (Lula & Yankee, XCT), Ben Stenbeck (Hellboy, Frankenstein Underground), Alexandre Clérisse (Ein diabolischer Sommer), Oliver Gerke (YPS), Hervé Tanquerelle (Professor Bell), I. Astalos(MAD), Sean Chuang (Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan), Tom Tirabosco (Wunderland), Javier de Isusi (Ich habe Wale gesehen), Rudi Hurzlmeier (Titanic), Garen Ewing (Die Regenbogenorchidee), Thomas von Kummant (Die Chronik der Unsterblichen, Gung Ho), Pica (Die Pauker, Bastos und Zakusky), Matteo Lolli (Deadpool, Spider-Man), Oliver Naatz (MAD), Mirka Andolfo (DC Bombshells, Ms. Marvel, ControNatura), Martin Frei (MAD, Star Trek, Lanternjack, Schimanski, Sigurd), Dieter Stein (MAD), Zerocalcare(Kobane Calling), Schlogger (Spass Wars) und viele weitere Künstler. Der Verein der dänischen Comic-Künstler reist mit gleich zehn Zeichner des Landes an.

Montag, 22. Mai 2017

ZeroCalcare morgen in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin!



Am Dienstag, 23. Mai 2017, wird der Comicblogger ZeroCalcare in der Bibliothek am Luisenbad mit Gesa Ufer (rbb) über seine Arbeit an der Graphic Novel “Kobane Calling” (avant-verlag), deren Hintergründe und seine Motivation sprechen.
Als Teil einer Soli-Gruppe bereiste ZeroCalcare das türkisch-syrische Grenzgebiet. In den von Kurden beherrschten Gebieten entstand dort die autonome Region Rojava, mit der Stadt Kobane als Symbol für den Widerstand im Kampf gegen den “Islamischen Staat”. Im Januar 2014 gab sich die von der Bevölkerung aufgebaute demokratische Selbstverwaltung eine soziale Charta: Mit Gleichberechtigung der Frau, Religionsfreiheit und dem Verbot der Todesstrafe.
ZeroCalcare besuchte die Menschen vor Ort und sein Bericht ist nicht nur eine Reportage, sondern zugleich ein Aufruf zur Unterstützung und Solidarität: Kobane calling!
Das Autorengespräch findet statt im Rahmen der Verlagsausstellung “Saved by Comics“.
Zeit: Dienstag, 23. Mai, 19:00 – 22:00 (pünktlicher Beginn!)

OrtBibliothek am Luisenbad, Travemünder Str. 2/Ecke Badstraße, 13357 Berlin
Tel.: (030) 9018 4 5610, E-Mail: luisenbad@stb-mitte.de
Der Eintritt ist frei.


Donnerstag, 11. Mai 2017

Volker Pfüller als Maler


Die Ausstellung "Volker Pfüller als Maler" präsentiert das malerische Werk des bekannten Illustrators, Grafikers und Plakatkünstlers Volker Pfüller. Die Vernissage findet am Freitag, den 12.05. um 20 Uhr statt in der Berliner Galerie F 92. Einleitende Worte spricht Professor Helmut Brade.

Galerie F 92
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin

Öffnungszeiten
Freitag-Sonntag 15-19 Uhr und nach Absprache
Telefon 030/4437178


Freitag, 5. Mai 2017

Links zu Wochenende

@Cynthia Kittler




Ausstellung
Am Freitag, den 12. Mai kann man in der @Panatom Gallery in der Torsstrasse 100 in Berlin Arbeiten der Illustratorin Cynthia Kittler sehen.

Veranstaltungstipp
Am Wochenende endet die 6. Comic Invasion in Berlin. Ein schönes Interview mit Lars von Törne über die deutsche Comic Szene kann man im Tagesspiegel nachlesen.

Zum Nachhören
Ein schöner Podcast mit Thilo Krapp, dessen Graphic Novel "Krieg der Welten" letztes Jahr bei Egmont erschien.

Interview
Ein neues Interview mit Christoph Niemann im Schweizer "Das Magazin".

Zum Nachlesen
Lisa Brown und Lemony Snicket über das Düstere in ihren Büchern.

Noch was Schönes
Der Film "Brücken in die neue Heimat" zeigt zwei Kunstprojekte, die der Illustrator Mehrdad Zaeri mit jungen Flüchtlingen gemacht hat. Den Film kann man in der ARD Mediathek nachschauen.

Freitag, 28. April 2017

Ausstellungen


ATAK
Der letzte Mann
13. 4. - 7. 5. 2017
Burggalerie im Volkspark
06114 Halle
täglich 14-19 Uhr
Eintritt frei



Paul Davis
Kiosks and Screens of Silk

Renowned London Illustrator Paul Davis shows a series of screen prints and original drawings.
April 20 – May 6, 2017

Opening Thursday, 
April 20, 2017, 7pm

Ministerium für Illustration
Gallery for contemporary popular drawings and prints
Chausseestraße 110, 10115 Berlin

Paul Davis also presents his work at the Medienhaus Lectures, Universität der Künste Berlin, Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr. 2-5, Aula, Wednesday, April 19, 6pm

kommende Ausstellung


Christoph Niemann
That’s How!
Cartoonmuseum Basel
6.5. — 29.10.2017
Der Berliner Illustrator, Künstler und Autor Christoph Niemann (*1970) ist ein Meister der Metapher, der Komplexes und Vielschichtiges mit reduzierten, oft minimalistischen Mitteln in bestechend klare, elegante, poetische und humorvolle Bilder giessen kann. Ob flüchtige Skizze oder aufwendige Illustrationen und Animationen – alle Werke dieses grossen Zeichners sind unmittelbar packende Umsetzungen einer brillanten Idee. Dabei ist er weder einer Technik noch einem Stil exklusiv verpflichtet, sondern experimentiert und erweitert sein Repertoire an Ausdrucksmitteln permanent in alle Richtungen, seien dies Legosteine, Kartoffelstempel, übermalte Fotos oder Computeranimationen. Zu den Auftraggebern des gefragten Illustrators gehören Zeitungen und Zeitschriften wie «The New Yorker», «Time», «Wired» und das «New York Times Magazine», aber auch Institutionen und Firmen, darunter das Museum of Modern Art, Google und Herman Miller. Er schreibt und illustriert eigene Bücher, wie die aus einem Blog hervorgegangenen Publikationen «Abstract City» und «Sunday Sketching» und konzipiert digitale Anwendungen wie die erfolgreichen Apps «Streichelzoo» oder jüngst «Chomp», die sich an ein ganz junges Publikum richten. Das Cartoonmuseum Basel würdigt diesen vielfach mit Preisen ausgezeichneten und impulsgebenden Künstler erstmals in der Schweiz mit einer Einzelausstellung mit über 120 Originalzeichnungen, Drucken, Fotobearbeitungen und Animationen.
Kuratorin: Anette Gehrig










Donnerstag, 20. April 2017

Veranstaltungstipp: Präsentation der Graphic Novel "Turing" von Robert Deutsch




Gemeinsam mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Peter Reinhardt stellt Robert Deutsch am 26. April um 19.30 Uhr in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding mit einer Lesung seine Graphic Novel “Turing” vor.
Alan Turing zählt zu den Erfindern des modernen Computers und gilt als einer der wichtigsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, dessen Beiträge zur Informatik bis heute von großem Wert sind. Doch wer war Turing wirklich? Wie lebte und arbeitete er, und was führte zu seinem Suizid mit gerade einmal 41 Jahren?
Die Lesung ist zugleich die Eröffnungsveranstaltung der Verlagspräsentation “Saved by Comics” des Berliner avant-verlags, die vom 24.4.-16.06.2017 in der Bibliothek zu sehen sein wird.
Lesung: 26. April um 19.30 Uhr
Ort: Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Straße 2, 13357 Berlin
Eintritt frei – Beginn pünktlich, späterer Einlass nicht möglich.

Ein schönes Interview mit Robert Deutsch im Deutschlandfunk.

Bologna fiera dei libri 2017

Die Bologneser Kinderbuchmesse ist doppelt so schön, wenn die Sonne scheint. 
So war es in diesem Jahr,  und wie immer gab es - über die ganze Stadt verstreut - zahlreiche 
Ereignisse und Ausstellungen im Rahmen der Messe. Hier nur ein paar wenige Beispiele.
Gastland war Katalonien, das im Eingangsbereich eine originelle Installation aus Bildern und Hängematten aufgebaut hatte. 
GASTLAND KATALONIEN

ILLUSTRATORS ANNUAL
Für die große Ausstellung der Illustratoren und den dazugehörenden Katalog haben sich ein diesem Jahr 3368 Kandidaten mit mehr als 16500 Arbeiten aus 62 Ländern beworben. Die Ausstellung war zum ersten Mal nicht an den Wänden zu besichtigen, sondern an Tischen, was etwas gewöhnungsbedürftig war, weil man die Bilder nur richtig anschauen konnte, wenn man sich unmittelbar darüber beugen konnte. So sieht der Katalog aus mit dem Titelbild von Rotraut Susanne Berner, das sich auch noch über die Rückseite und die breiten Klappen fortsetzt. 


ASTRID-LINDGREN-MEMORIAL-AWARD
Den Astrid-Lindgren-Award erhielt Wolf Erlbruch am Messedienstag. Großen und besonders herzlichen Glückwunsch!
Die Preisverleihung findet am 29. Mai 2017 in Stockholm statt.

INTERNATIONAL PRIZE FOR ILLUSTRATION BOLOGNA CHILDREN'S BOOK FAIR - FUNDATION SM
In Bologna werden noch andere zahlreiche Preise verliehen. Einer der größeren, mit 35.000 Euro dotierten, ist der International Prize for Illustration Bologna Children's Book Fair - Fundation SM. 
Dabei wird ein/e Illustrator/In, die/der unter 35 Jahre alt sein muss, aus den für die Ausstellung ausgewählten Künstlern von einer dreiköpfigen Jury gewählt. In diesem Jahr waren das: 
Lorenzo Mattotti (Italien)
Rotraut Susanne Berner (Deutschland)
Maria Jesús Gil (Spanien)
Die Wahl fiel einstimmig und rasch auf Manuel Marsol, der nun ein Jahr lang Ruhe und Gelegenheit hat, ein Buch zu illustrieren, das beim Spanischen Verlag SM erscheinen wird und in einer Einzelausstellung auf der nächsten Buchmesse in Bologna zu sehen sein wird.
Die Jurybegründung:
Commenting on their choice they explained, “Highly original and displaying excellent technique, the artist steps outside the mainstream to speak with an independent voice - an extremely rare quality. Using strongly symbolic language, the author presents striking images, whetting the reader’s curiosity to discover the rest of the story and what happens next. His strongly narrative yet at the same time, personal style, laced with irony and poetry, avails itself of a range of techniques, a versatility that combines an essentially pictorial quality with highly distinctive graphic ability”.

Hamelin ist die wunderbare und großartige Kulturstiftung, die nicht nur jedes Jahr ein Comicfestival in Bologna ausrichtet, sondern auch rund um die Messe und übers ganze Jahr in Bologna Veranstaltungen und Ausstellungen kuratiert.

MOSTRA A CIELO APERTO
Eine sehr schöne Idee ist auch die Bestückung alter Plakatrahmen aus Holz, die es immer noch in der Stadt gibt, entlang der via Indipendenza und in der via San Giuseppe.  In Zusammenarbeit mit CHEAP (Street Poster Art, Logos Edizioni) haben die beiden Künstler Mattotti und Kramski diese Rahmen mit Arbeiten aus ihrer Gemeinschaftsarbeit für "Ghirlanda" ausgestattet. Man kann sie den ganzen April als eine Ausstellung unter freiem Himmel (Mostra a cielo aperto) sehen. Hier einige Beispiele:


SOPHIA MARTINECK: HÄNSEL UND GRETEL

Ausgestellt wurden die Comictafeln von Sophia Martinecks Interpretation des Märchenklassikers der Gebrüder Grimm. Eine zeitlose Geschichte, die durch den Blick der Moderne betrachtet wird.  Neben Originalzeichnungen werden Farbreproduktionen und Material ausgestellt, das der Zeichnerin als Inspirationsquelle gedient hat und durch den ursprünglichen Charakter des Märchens den kreativen Prozess der Zeichnerin unterstützt hat.

Das Comicbuch Hänsel und Gretel (Canicola, 2017) ist Teil der neuen Kinderbuchreihe „Dino Buzzati“ von Canicola Edizioni, sowie des Projekts „Canicola bambini“, in dem Comics im Zentrum pädagogischer Konzepte stehen, die das Lesen und die künstlerische Praxis durch alternative Erzählformen fördern.

Die Ausstellung wurde von Canicola Associazione Culturale kuratiert,
in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Rom und der Fondazione del Monte di Bologna e Ravenna
Die Preisträger der Hans-Christian-Andersen-Medaille werden von der Buchmesse Bologna zur Kuratierung einer kleinen Einzelausstellung eingeladen. Orientiert am Einband zum "Illustrators annual 2017" waren Bilder in der Messe-Eingangshalle rund um das Thema "Essen" zu sehen. 

RSBerner April 2017



Freitag, 14. April 2017

Links zum Wochenende



Zum Nachhören
Zoran Drvenkar über sein neuestes Bilderbuch "Weißt du noch?", genial illustriert von Jutta Bauer, erschienen bei Hanser.

Buchtipp
Unsere Buchempfehlung zu Ostern: "Das Ei" von Britta Teckentrup ist ein wunderschön illustriertes Sachbuch rund um das Ei.
Ein schönes Gespräch mit Britta Teckentrup über das Eierbuch und ihre anderen Bücher, über die Oologie und warum ihr die düsteren Bilder lieber sind als die heiteren.

Auszeichnung
Wolf Erlbruch erhält den mit 522.000 Euro dotierten Astrid Lindgren Memorial Award. Herzlichen Glückwunsch!

Jugendliteraturpreis
Auf der Leipziger Buchmesse wurden die diesjährigen Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis bekanntgegeben. Unter anderem wurde Atak für sein Bilderbuch "Martha" (erschienen bei Aladin) als bestes Sachbuch nominiert. Mehrdad Zaeri und Anja Tuckermann wurden für ihr Bilderbuch "Nusret und die Kuh" in der Sparte Bilderbuch nominiert.
Alle Nominierten kann man hier nachlesen.
Die Gewinner werden bei der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Noch was Schönes 
Mehrdad Zaeri und DuMont wünschen Frohe Ostern! 

Sonntag, 19. März 2017

Leipziger Buchmesse Illustrationsveranstaltungen

© Leipziger Buchmesse


Vom 23.03-26.03. findet die Leipziger Buchmesse statt.
Auch dieses Jahr gibt es jede Menge Veranstaltungen rund um die Illustration.
Eine Auswahl haben wir euch hier herausgesucht.

Mehrtägige Veranstaltungen

Millionairesclub - Festival für Independent Comics und Illustration
wann: 24.-26.03.
wo: das Festival findet in der Kolonnadenstrasse im Kunstverein Leipzig, Hopfe und im Mzin statt
weitere Infos: Millionairesclub

Ausstellung "Geschichten in Bildern-vom Einblattdruck bis zur Graphic Novel"
wo: Leipziger Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10, 04107, Leipzig (Zentrum) 

Ausstellung "It´s a Book"
wo: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
weitere Infos: http://itsabook.de/

Tägliche Druckwerkstatt für Kinder und Jugendliche
wann: täglich von 10:00 – 18:00 Uhr 
wo: Buchkinder Leipzig e.V. Halle 2, Stand J201

Veranstaltungen vom 23.03.-25.03.

Lesung "Der siebente Bruder oder das Herz im Marmeladenglas"
mit Øyvind Torseter für Kinder ab 10 Jahre
wann: 23. März 2017 | 13:00 – 13:30 Uhr, 23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr 
24. März 2017 | 13:00 – 14:00 Uhr (Zeichenworkshop für Kinder)
wo: Lesebude 1, Halle 2, Stand G317/H310 

Vortrag "Steet Art in Tel Aviv" Gespräch mit dem Künstler Tede
wann: 23. März 2017 | 13:00 – 13:50 Uhr
wo: Botschaft des Staates Israel Halle 4, Stand D400

Bastelstunde Oh „Freude, schöner Bastelbogen“,
Ideen zu 22 Anlässen mit Nadine Prange
wann: 23. März 2017 | 19:00
wo: STIL – conceptstore leipzig, Nikolaistraße 22, 04109, Leipzig (Zentrum)  

Präsentation "Litauen, Indien und der sozialistische Realismus im Kinderbilderbuch"
wann: 24. März 2017 | 13:00 – 13:30 Uhr 
wo: Leseinsel Buchkunst und Grafik, Halle 3, Stand H400

Lesung und Gespräch "E.A. Seemanns Bilderbande"
Benita Roth liest aus „Sibylla und der Tulpenraub. Die wilde Kindheit von Maria Sibylla Merian“
wann: 25. März 2017 | 12:00 
wo: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr. 12-14, 04109, Leipzig (Zentrum) 

Präsentation "Warum gäbe es ohne Bienen keine Äpfel?"
mit dem polnischen Illustrator Piotr Socha, Illustrator des fantastischen Bilderbuchs "Bienen"
wann: 25. März 2017 | 17:00 – 17:30 Uhr
wo: Lesebude 2 Halle 2, Stand H500

Vernissage und Lesung "Märchen von Hans Christian Andersen",
Zum 100. Geburtstag von Werner Klemke, Lesung mit Anna Thalbach
wann: 25. März 2017 | 16:00
wo: Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103, Leipzig (Süd)

Präsentation "Hedo Berlin" mit Felix Scheinberger und dem jaja Verlag,
Eindrücke aus dem Berliner Nachtleben
wann: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr
wo: Leseinsel Buchkunst und Grafik, Halle 3, Stand H400

Präsentation „Lampe und sein Meister Immanuel Kant"
Graphic Novel von Antje Herzog, erschienen bei der Büchergilde Gutenberg
wann: 26. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr
wo: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Bebilderte Lesung und Gespräch "Der nasse Fisch" als Graphic Novel,
Volker Kutschers Krimireihe wurde von Arne Jysch für den Carlsen Verlag als
Comic adaptiert, mit Arne Jysch und Volker Kutscher
wann: 26. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr
wo: Forum Literatur Halle 4, Halle 4, Stand F100

Gespräch Litauen in Leipzig: "Die Reise ins Schlaraffenland", 
Christine Knödler im Gespräch mit Illustrator Kęstutis Kasparavičius und
seinem deutschen Verleger Michael Stehle,
eine Veranstaltung von ARTE Deutschland und dem Lithuanian Culture Institute
wann: 26. März 2017 | 13:00 – 13:30 Uhr
wo: Stand ARTE, Glashalle, Stand 11

Lesung und Signierstunde "Träumst du?", Miriam Zedelius stellt ihr Bilderbuch vor
(Hinstorff Verlag)
wann: 26. März 2017 | 14:00 – 15:00 Uhr
wo: Hinstorff Verlag, Halle 3, Stand D102

Lesung mit Dia-Show, Karaoke und Balalaika
Vitali Konstantinov
Teil 1: Lesung: FMD. Comic-Biografie über Fjodor Dostojewski, Primärquellen.
Briefe und Tagebücher. Dia-Show. 
Teil 2: Dostojewski-Karaoke, auf Balalaika vom Autor begleitet. 
Wann: am Fr 24.03.2017 um 19:00 
Wo: Werkstatt von Buchkinder Leipzig e.V., Endersstraße 3, 04177 Leipzig (Lindenau)

Donnerstag, 16. März 2017

Links zum Wochenende


©Paper Girls, Image Comics

Zum Nachlesen
Die AfD unterwandert Literaturverbände, indem sich deren Mitglieder in den Vorstand wählen lassen. Zum Beispiel beim Friedrich-Bödecker Kreis. Ein Interview mit der ehemaligen Vorsitzenden Astrid Vehstedt in der taz.

Zum Nachhören
Ein wunderbares Interview führte Ute Wegmann (Deutschlandfunk) mit dem Illustrator Klaus Ensikat.

Comic-Tipp
Der Spiegel lobt die Comicreihe "Paper Girls" von Brian K. Vaughan und Cliff Chiang. Die Reihe erscheint bei Cross Cult, hat 144 Seiten und kostet 22 Euro.

Wettbewerb
Der Markheidenfelder Preis für Bilderbuchillustration, der Meefisch ruft zum 7. Mal zum Mitmachen auf. Der Meefisch wird für das beste unveröffentlichte Bilderbuchprojekt verliehen.

Jubiläum
Der MDR zum 100. Geburtstag von Werner Klemke.

Was Kurioses
Genial: Lego Tape! Das Projekt ist einfach und genial und kann hier via Crowdfunding unterstützt werden.

Noch was Schönes

Illusions from Dominica Harrison on Vimeo.

Sonntag, 12. März 2017

Am 18.03. ist Indiebookday!

Der Indiebookday soll auf all die wunderbaren Bücher, die jedes Jahr mit viel Herzblut bei unabhängigen Verlagen erscheinen, aufmerksam machen. Die Idee: Wer Lust hat, die Arbeit unabhängiger Verlage zu unterstützen, geht am 18.03. in eine Buchhandlung seiner Wahl und kauft ein Buch eines unabhängigen Verlags. (Natürlich kann man auch bei den Verlagen online bestellen) Wir finden diese Idee großartig und stellen hier ein paar illustrierte Neuerscheinungen als Anregung für den Buchkauf am 18.03. vor.
Auf Facebook gibt es aktuelle Hinweise auf die Aktion. Gegründet wurde der Indiebookday 2013 von Daniel Beskos (mairisch Verlag) und inzwischen gibt es ihn in etlichen Ländern.
Auf indiebook.de findet man eine Liste der unabhängigen Verlage mit weiteren Buchtipps!
Eine weitere Liste der unabhängigen deutschen Verlage findet man auf Wikipedia.

Wir freuen uns sehr über anregende Kommentare und ergänzende Tipps. Welche Bücher empfiehlt Ihr zum Indie Bookday?

Unsere Tipps

1) Raum Italic
"Bestiarium der verschwundenen Tiere" von Lea Andersen, 13 Euro
Das "Bestiarium der verschwundenen Tiere" von Lea Andersen (Verlag Raum Italic) setzt Tieren, die längst ausgestorben sind wie Dodo, Stellersche Seekuh und Beutelwolf ein wunderschönes Denkmal.
Das Buch ist erhältlich im Raum Italic Buchladen in der Schliemannstrasse 29 in Berlin Prenzlauerberg oder in der Internationalen Kinderbuchhandlung Mundo Azul.
Online kann man es hier bestellen.


2) Jaja Verlag
"Papa Dictator Weltherrschaft" von Michael Beyer, 15 Euro
















Im Berliner jaja Verlag findet man eine breite Auswahl illustrierter Bücher: Bilderbücher für Kinder und Erwachsene, Graphic Novels und sogar Kochbücher.
"Papa Dictator Weltherrschaft" von Michael Beyer ist ein Sammelband aller 5 Papa Dictator Geschichten. Wer "Papa Dictator" noch nicht kennt: auch wenn die einzelnen Bände im Pixiformat daherkommen, ist es kein Kinderbuch sondern eine bitterböse Satire.


3) Kunstanstifter Verlag 
"Kapitän Grigoleits Rakete, Geheimauftrag Rote Grütze",
Orlando Hoetzel und Verena Stegemann, 20 Euro



















Im Kunstanstifter Verlag erschien das Bilderbuch "Kapitän Grigoleits Rakete, Geheimauftrag Rote Grütze", ein spannendes Weltraumabenteuer für Kinder. Das Team Hoetzel (Illustration) / Stegemann (Text) hat bereits mehrere Buchprojekte beim Kunstanstifter Verlag herausgebracht.


4) Mairisch Verlag
"Albert", Sebastian Jung, 15 Euro
















In der Graphic Novel "Albert" erzählt Sebastian Jung die Geschichte seines Großvaters, der im 2. Weltkrieg als Soldat in Norwegen und Rußland kämpfte. Die Gestaltung ist für eine Graphic Novel ungewöhnlich: das Buch erinnert an ein collagenhaftes Notizbuch: Text und Zeichnungen stehen neben Original Dokumenten. "Albert" wurde 2016 mit dem Comicpreis AFKAT ausgezeichnet.


5) Rotopol Press 
"Turing" von Robert Deutsch, 29,95



















Alan Turing war ein britischer Informatiker, der maßgeblich an der Entwicklung moderner Computer beteiligt war. In der Graphic Novel "Turing" (Avant Verlag) des Hallenser Illustrators Robert Deutsch geht es um das ungewöhnliche Leben des Wissenschaftlers.
Beim Deutschlandfunk kann man ein schönes Interview mit Robert Deutsch nachhören.

6) Nieves
"Trucks", Wesley Willis, 14 Euro
















Wesley Willis (1963-2003) war ein US-amerikanischer Musiker aus Chicago. Sein künstlerisches Werk beschränkte sich nicht nur auf die Musik. Im Schweizer Verlag Nieves erschien jetzt ein Zine mit seinen kolorierten Fineliner Zeichnungen von Trucks. "Trucks" kann man am besten bei Nieves direkt bestellen.


Mittwoch, 8. März 2017

Links zum Wochenende



App-Tipp
Die neue App von Ahoii Entertainment Fiete Cars ist da! Im Moment sogar noch gratis im itunes Store, die Vollversion kostet 2,99.

Zum Nachhören
Deutschlandradio über das Comicprojekt "Esthers Tagebuch" des französischen Comiczeichners Riad Sattouf.

Zum Nachgucken
Das Colour Diary von Margarethe Odgaard.

Zum Nachlesen
Die besten 7 Bücher für junge Leser im Monat März.

Kurios
Die Gemälde des amerikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush.

Noch was Schönes
Der Trailer zu Benji Davis Buch "The Storm Whale in Winter".
The Storm Whale In Winter: Picture Book Trailer from Benji Davies on Vimeo.

Freitag, 3. März 2017

Links zum Wochenende

© Das Kind und die Katze, Rotraut Susanne Berner, Hanser Verlag


Zum Nachhören
Ein schönes Gespräch mit Christoph Niemann beim Deutschlandfunk.

Zum Staunen
Noch ein Grund gesucht, für den Umzug nach New York City? Hier: dieser Arbeitsplatz in Brooklyn!

Rezension
In der Süddeutschen Zeitung bespricht Marlene Zöhrer "Das Kind und die Katze"
von Rotraut Susanne Berner und Ingrid Bachér. Es erschien zunächst als Heft in
Originaldrucktechnik in der Reihe Die Tollen Hefte (Nr.33, bereits vergriffen) und
ist nun endlich als Buch im Hanser Verlag erhältlich.

Zum Nachlesen
Wie berechne ich als Grafik-Designer oder Illustrator meine Honorare?
Ein schöner Beitrag auf Page Online.

Was Schönes
Das A-Z über David Hockney auf Vice.

Noch was Schönes
Dieser Film über den Illustrator Oliver Jeffers macht gute Laune.

Montag, 27. Februar 2017

Call for entries: Schönste Bücher 2017



Noch bis zum 31.03. können Bücher für die "Schönsten deutschen Bücher" 2017 und den Förderpreis für junge Buchgestaltung" bei der Stiftung Buchkunst eingereicht werden.

Von den ausgewählten 25 schönsten Büchern wird eines mit dem "Preis der Stiftung Buchkunst", für das allerschönste Buch ausgezeichnet, der mit 10000 Euro dotiert ist.

Eingereicht werden können Neuerscheinungen aus den Jahren 2016 / 2017 (Erscheinungsdatum: 01.04.2016 – 31.03.2017).
Beim Förderpreis geht es nicht so sehr um buchbinderische Perfektion und das perfekte Maß eines Satzspiegels. Hier werden experimentellere Arbeiten gesucht.



Weitere Informationen sind auf der Website der Stiftung Buchkunst zu finden.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Links zum Wochenende


© Rose Blake

Buchtipp
Pünktlich zur David Hockney Ausstellung in der Tate Britain in London erscheint ein Activity Book, mit dem Kinder den Künstler entdecken können. Für die Illustratorin Rose Blake war es ein Traumprojekt, wie sie auf dem Blog "It´s nice that" erzählt.

Zum Nachlesen
Markus Weber vom Moritz Verlag lud ca 40 Buchhändler zu einem Gespräch mit den Illustratoren Axel Scheffler und Jens Mühle und den Übersetzerinnen Bettina Münch und Ursula Gräfe in Frankfurt ein. Der BuchMarkt berichtet über diesen besonderen Abend.

Ausstellung
Das Ministerium für Illustration in Berlin Mitte zeigt Arbeiten der Klasse für Illustration, die bei einem Workshop mit Jakob Hinrichs an der Universität der Künste entstanden sind. Die Ausstellung "Die Stadt-Modell, Comic und Zeitung" ist bis zum 11. März zu sehen.

Freistil
Fans des Illustrations-Kompendiums Freistil aufgepasst: Der Hermann Schmidt Verlag gibt zusammen mit Raban Ruddigkeit eine neue Ausgabe von Freistil heraus, die im Herbst 2017 erscheinen wird. Bewerben kann man sich ab sofort hier.

Bilderbuchtipps
Jutta Bauers Bilderbuchtipps auf dem Blog "Juli liest".

Zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur über Sarah Gliddens Graphic Novel "Im Schatten des Krieges", Reportagen aus Syrien, dem Irak und der Türkei.

Noch was Schönes